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Die Saale-Unstrut-Region ist bereits in der frühen Bronzezeit (ab ca. 2200 v. Chr.) Schauplatz hochstehender kultureller Entwicklung (fortgeschrittene Gesellschaftsstrukturen, Astronomie, Handelskontakte bis zu den Britischen Inseln und Kleinasien). Die bedeutende kulturelle und politische Prominenz der Region kommt während des 10. Jh. wieder zum Tragen, da sie zum Hausbesitz der Sachsenkaiser gehört und diese dort häufig präsent sind. Im weiteren Verlauf des Mittelalters ist die Region Sitz der bedeutenden Bistümer Merseburg und Naumburg (Slawen-Mission, architektonisch signifikante Dombauten). Während Renaissance und Barock entstehen bedeutende fürstliche Schloss-Anlagen (Merseburg, Weißenfels, Zeitz, Bernburg).
Neben der historischen Bedeutung unserer Zielregion ist auch ihre, durch die Täler von Saale und Unstrut und intensiven Weinbau geprägte, landschaftliche Schönheit eine Attraktion.
Tag 1: Wir beginnen am Beginn (der kulturellen Entwicklung der Region). Im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle werden wir die berühmte „Himmelsscheibe von Nebra“ besichtigen, gefolgt von einem Vortrag über Verhältnisse und Bedeutung der Unstrut-Saale-Region während der Bronzezeit.
Anschließend: Besuch von und Führung durch den Dom in Merseburg. Danach Ankunft in unserem Standquartier in Weißenfels, einem renommierten Hotel, wo der Tag mit einem opulenten Buffet ausklingen wird.
Tag 2: Besuch von und Führung durch das Barockschloss Neu-Augustusburg in Weißenfels. Mittagessen in der romantischen Burg Schönburg. Weiter nach Naumburg, dort Besichtigung mit Führung des architektonisch bedeutenden Doms. Rückkehr nach Weißenfels.
Tag 3: Fahrt durch das romantische, von Weinbergen umsäumte Tal der Unstrut. Kurzer Besuch der trutzig über dem Tal thronenden Festung Neuenburg. Weiter nach Bernburg (Saale), wo wir das imposante Renaissance-Schloss besuchen (außen) und das Mittagessen in einem Traditions-Restaurant einnehmen werden. Danach zurück nach Hamburg.
Abfahrt: 13. Oktober 07:30 Uhr, Moorweide
Rückkehr: 15. Oktober ca. 20:00 Uhr
Kosten: 385,00 € im DZ, Studierende 365,00 € im DZ (Einzelzimmerzuschlag: 50,00 €)
Leitung: Peter Romberg, Dominik Kloss
Verein für Hamburgische Geschichte
Melanie Pieper (Leitung der Geschäftsstelle)
Kattunbleiche 19
22041 Hamburg (Wandsbek)
Telefon: (040) 68 91 34 64
E-Mail:
Öffnungszeiten:
Mo und Mi 9:30–12:30 Uhr und 13–18 Uhr
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die wissenschaftliche Fachzeitschrift
des VHG und den aktuellen 108. Band.
Stellungnahmen zur Rezension von Jakob Anderhandt in der ZHG 108 (2022) über den Band: "Hamburg. Tor zur kolonialen Welt. Erinnerungsorte der (post-)kolonialen Globalisierung", herausgegeben von Jürgen Zimmerer und Kim Sebastian Todzi:
Erklärung des Vorstandes zur Rezension von Jakob Anderhandt, Februar 2023
Replik von Kim Sebastian Todzi zur Rezension von Jakob Anderhandt, Dezember 2022
Stellungnahme von Jürgen Zimmerer zur Rezension von Jakob Anderhandt, Dezember 2022
Beitrag des VHG: