Der Vorstand des Vereins
für Hamburgische Geschichte
Am 13. April 2011 wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Rainer Nicolaysen – Vorsitzender
Prof. Dr. phil., geb. 1961 in Hamburg, Historiker, Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte und apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg, Gastprofessor am Smith College, Northampton/Massachusetts, und am Middlebury College, Middlebury/Vermont, USA.
Veröffentlichungen zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (insbesondere zur Geschichte der Universität Hamburg), zur Geschichte des Exils 1933 – 1945 und zur Remigration, im Bereich der Biografieforschung und der hamburgischen Geschichte.
Mitglied des VHG seit 1993; Mitglied im Vorstand des VHG und Redakteur des Aufsatzteils der ZHG (gemeinsam mit Dr. Dirk Brietzke) seit 2005.

Dirk Brietzke – stellvertretender Vorsitzender
Dr. phil., geb. 1964, Historiker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte am Historischen
Seminar der Universität Hamburg.
Veröffentlichungen zur Sozial- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
und des 19. Jahrhunderts, insbesondere zur Stadtgeschichte, Geschichte des Armenwesens, Bürgertumsgeschichte, zur hamburgischen und norddeutschen Regionalgeschichte; Herausgeber der „Hamburgischen Biografie“ (gemeinsam mit Prof. Dr. Franklin Kopitzsch), Mitglied im Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs 1848 – 1933.
Seit 2003 Vorstandsmitglied des VHG und Redakteur des Aufsatzteils
der ZHG (seit 2005 gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Nicolaysen).

Joachim Frank – Schatzmeister
Archivar, geb. 1957, Schatzmeister des VHG seit 1993, Archivar am Staatsarchiv Hamburg seit 1983.
Dort zuständig für Bild- und Kartensammlung sowie für Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit. Veröffentlichungen zu historischen Karten, Hamburgensien und zur Hamburger Stadtgeschichte, u.a. „Hamburg in historischen Stadtplänen. „Die Entwicklung der Stadt seit dem 16. Jahrhundert“, „Jess Bundsen, Domskizzen, Bilder vom Abbruch der Hamburger Domkirche 1806“, „Das Wandsbeker Schloss, Rantzau, Brahe und die Familie Schimmelmann“, „Der Michel brennt“ (zus. mit Iris Groschek, Rainer Hering und Volker Reißmann).

Paul Flamme – stellvertretender Schatzmeister
M.A., Dipl.-Inf., geb. 1954, Historiker und Informatiker, seit 1986 Wissenschaftlicher Angestellter am Staatsarchiv Hamburg, IuK-Leiter. Veröffentlichungen zur Archivwissenschaft und Landesgeschichte.
Im VHG neben den Aufgaben als stellvertr. Schatzmeister zuständig für die Betreuung der Geschäftsstelle.

Kirsten Heinsohn – Schriftführerin
PD Dr. phil, geb. 1963, Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg), Privatdozentin am Historischen Seminar der Universität Hamburg.
Forschungsschwerpunkte: Deutsche Geschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Jüdische Geschichte.
Publikationen u.a.: Politik und Geschlecht. Zur politischen Kultur bürgerlicher Frauenvereine in Hamburg 1871 – 1918, Hamburg 1997 (Beiträge zur Geschichte Hamburgs 52). Das Jüdische Hamburg. Ein historisches Nachschlagewerk, hrsg. v. Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Redaktion: Kirsten Heinsohn, Göttingen 2006. Konservative Parteien in Deutschland 1912 bis 1933. Demokratisierung und Partizipation in geschlechterhistorischer Perspektive, Düsseldorf 2010 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien 155).

Claudia Thorn – stellvertretender Schriftführerin
M.A., geb. 1966, Historikerin, Tätigkeiten als Firmenarchivarin und Buchhändlerin.
Seit 2003 freiberufliche Historikerin mit Schwerpunkt hamburgische Geschichte.
Veröffentlichungen u.a. zum Bürgerrecht für Frauen in Hamburg, zur JVA Lübeck und zur Emigration Hamburger Juden. Mitarbeit am sechsten Band der Bücherkunde zur Hamburgischen Geschichte.
Mitglied im VHG seit 1991, im Vorstand seit 2007, dort neben der stellvertr. Schriftführung zuständig für die Redaktion des „Tiedenkieker“ und den Arbeitskreis „Erinnerung“.
Beisitzerinnen und Beisitzer:

Linde Apel
Dr. phil., geb. 1963 in Santiago de Chile.
Seit Oktober 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin der „Werkstatt der Erinnerung“ in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.
Arbeitsschwerpunkte: Oral History; Geschichte des Holocaust; Zeitgeschichte der 60er und 70er Jahre; Kuratorin der Ausstellung „In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945“, Hamburg 17.2. bis 26.4.2009.

Jürgen Ellermeyer
Dr. phil., geb. 1942 in Bremen, Studium in Deutschland und England, 1973 Promotion in mittelalterlicher Stadtgeschichte (Stade im 14. Jh.).
Berufsstationen: Assistent am Historischen Seminar der Uni Hamburg (Frühe Neuzeit, Mittelalter); 1983–94 Leiter der Abt. Stadtgeschichte am Helms-Museum in Hamburg-Harburg; 1994–2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Arbeit, Hamburg (seit Pensionierung dort noch ehrenamtlich); Lehrbeauftragter an der Uni Hamburg 1983 – 2000 (Mittelalter, Norddeutsche Landesgeschichte, Sozial- und Zeitgeschichte); Gründungsmitglied des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte; Publikationen und Ausstellungen zur vergleichenden Stadtgeschichte (Sozialstruktur) und zu Hamburg (Arbeiterbewegung, Juden, Einwanderung, Industrialisierung).

Claus Gossler
M.B.A. (The Wharton School, University of Pennsylvania), Dr. phil., geb. 1937, Kaufmann, mehrere längere berufliche Auslandsaufenthalte in Nord- und Südamerika und Asien für internationale Unternehmen der Lebensmittel- und Arzneimittelbranche; als Rentner Studium der Geschichte am Historischen Seminar, Bereich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; Abschluss mit einer Dissertation über eine Hamburger Aktiengesellschaft, die bis zur Enteignung 1914 ihren operativen Sitz in Französisch Polynesien hatte; Veröffentlichungen über Hamburger Architekturgeschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Südsee im Journal of Pacific History, Hamburger Wirtschafts-Chronik und in der ZHG, mehrere Beiträge in der Hamburgischen Biografie; Mitglied des VHG seit 1984, im Vorstand seit 2007, zuständig für Mitgliederwerbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Angela Graf
Dr. phil., Dipl.-Bibl., geb. 1947, Museum für Kunst und Gewerbe: Gerd Bucerius Bibliothek und Sammlung Buchkunst (Abt. Ltg.).
Mitglied des VHG seit 1994, seit 2004 verantwortliche Redakteurin für den Rezensionsteil der ZHG und Vorstandsmitglied. Veröffentlichungen zur Sozialgeschichte des 19. Jh.s, zur Mediengeschichte und zu den Bücherverbrennungen.

Anton F. Guhl
M. A., geb. 1983, Abitur in Altona 2003, Studium der Geschichte
und Politikwissenschaft in Hamburg und Galway, Irland (2003-2009),
Promotionsprojekt zur Entnazifizierung des Lehrköpers der Universität
Hamburg bei Rainer Nicolaysen.
Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Hamburg, Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Programmkoordinator bei der internationalen Sommeruniversität von „Humanity in Action e.V.“ (seit 2009).
Aufsätze zur Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert (z.B. in ZHG 96).
Mitglied im VHG seit Februar 2010; im VHG zuständig für Kontakte zur Universität, speziell zu Studierenden und Doktoranden der Geschichtswissenschaften.

Rainer Hering
Prof. Dr. phil., geb. 1961, Leiter des Landesarchivs Schleswig-Holstein, Professor für Neuere Geschichte und Archivwissenschaft an der Universität Hamburg, 1987 – 2006 tätig am Staatsarchiv Hamburg.
Forschungsschwerpunkte: Hamburgische Geschichte, Norddeutsche Geschichte, Kirchen- und Universitätsgeschichte, Antisemitismusforschung, Archivwissenschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. in HGH, ZHG, Hamburgische Lebensbilder; letzte Monographie: (mit Joachim Frank u. a.) Der Michel brennt! Die Geschichte des Hamburger Wahrzeichens (2006).
Mitglied des VHG seit 1987, seit 1997 Mitglied des Redaktionsausschusses, seit 2004 Mitglied des Vorstandes.
Arbeitsschwerpunkte im VHG: Redaktionsausschuss, Kontakte zu Schleswig-Holstein (wissenschaftliche Kooperation, Veröffentlichungen, Vorträge, Exkursionen).

Alexandra Jäger
geb. 1977 in Hamburg, Geschichts- und Italienisch-Studium in Hamburg und Mailand, Magister-Abschluss 2009.
Seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Axel Schildt im Historischen Seminar der Universität Hamburg. Promotionsprojekt zum Thema „Der Radikalenerlass in Hamburg 1971–1987“.
Im VHG zuständig für Kontakte zur Universität, speziell zu Studierenden und Doktoranden der Geschichtswissenschaften.

Franklin Kopitzsch
Prof. Dr. phil., geb. 1947, seit 2003 Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, Leiter der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte; 1978 Promotion, 1993 Habilitation, 1998 – 2003 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bremen. Herausgeber des „Hamburg Lexikons“ (mit Daniel Tilgner) und der „Hamburgischen Biografie“ (mit Dirk Brietzke). Mitglied des VHG seit 1967, des Vorstandes seit 1997.
Dem Verein durch Veröffentlichungen und Vorträge seit langem verbunden. Im Vorstand zuständig für die Zusammenarbeit des Vereins mit der Universität, den dortigen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch den Studierenden und den Doktoranden, und die Kooperation mit dem Hamburger Arbeitskreis für Regionalgeschichte. Mitglied im Redaktionsausschuss.

Sigrid Schambach
Dr. phil., geb. 1957 in Rastatt/Baden, Studium der Geschichte, Germanistik und Soziologie in Göttingen.
Berufliche Stationen: Museumsarbeit in Göttingen, soziologische und historische Forschung in Karlsruhe; Promotion 1996 an der Universität Hamburg über Hamburgs Verfassungs- und Verwaltungsreform in der Weimarer Republik; seitdem freiberuflich als Autorin in Hamburg tätig; Veröffentlichungen u. a. zur Geschichte der Patriotischen Gesellschaft, biografische Arbeiten (Carl Petersen, Johann Hinrich Wichern), Geschichte der technischen Bildung. Mitglied im VHG seit 1996; Mitglied im Vorstand seit 2007.
Derzeitige Aufgaben: Erstellung und Pflege des Mitgliederverzeichnisses; Planung und Organisation der Vortragsveranstaltungen, seit Herbst 2010 Redaktion der Hamburgischen Lebensbilder.
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